"Schau mal!" Der Schmetterling flatterte ganz aufgeregt zum Biest.
"Schau mal ich habe den ultimativen Bogen gemacht! - Hier, Blattgold und hier echte Swarowskykristalle, schau mal, wie sich die Sonne in den Kristallen bricht und wie perfekt die Farben im Verlauf auf einander abgestimmt sind. Und hier die kleinen Schriftzeichen, ich sag dir, das ist total im kommen!"
Der Biest nahm den Bogen in die Hand. Er schwenkte ihn ein wenig von links nach rechts, drehte ihn ein wenig und zog eine Augenbraue hoch.
"Was? WAS? Ich kenne das Gesicht, was hast Du daran auszusetzen?" Der Schmetterling bekam eine Zornesfalte zwischen seinen Fühlern.
"Naja, alles toll, aber wo ist die Sehne?"
"Die Sehne? Scheiß auf die Sehne. Die stört doch nur die perfekt geschwungene Linie des Bogens!"
"Die Sehne", meinte der Biest, "die Sehne macht ein Stück Holz erst zum Bogen. Ohne Sehne kannst du keine Pfeile abschiessen und das ist, so glaub ich, doch der Hauptzweck eines Bogens oder?"
"Ach Papperlapapp! Wenn Du schießen willst, machst Du die Sehne eben dran."
"Aha. Das geht aber nur im stehen. In einem Hinterhalt stellst Du Dich also erstmal hin, holst die Sehne heraus, biegst den Bogen, spannst die Sehne auf und dann, solltest Du bis dahin noch leben, fängst Du an zu schießen?"
"Pass auf, das ist wieder so typisch bei Dir, Du hast absolut keinen Geschmack und null Gespür für Design und Form."
"Wenn ich tot bin, weil ich nicht mit dem Bogen schiessen kann, nutzt mir das Design nichts."
"Ok, Kompromis. Wir probieren das mit dem Bogen einfach mal so für ein paar Tage und wenn es Dir partout nicht gefällt, kannst Du die Sehen ja wieder dran machen!"
"Nein! Lass uns die Sehne direkt dran machen."
"Dann schmeiss den Bogen eben weg, Blödmann."
"Nicht wegwerfen, nur Sehne dran machen..."
"Du musst einem alles kaputt machen, der Bogen kommt jetzt weg und ich will darüber nicht mehr diskutieren."
"Na dann... Sag mal, eine andere Frage."
"Ja?"
"Du bist doch Rechtshänder, oder?"
"Ja und?"
"Seit wann trägt man als Rechtshänder das Schwert auf der rechten Seite?"
"Oh halt die Fresse...."
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Dienstag, 24. Februar 2015
Freitag, 19. April 2013
NSU-Prozess
Der Schmetterling rümpfte die Nase.
„Warum schauen die alle so blöd?“
„Sie können nichts mit uns anfangen.“ Sagte der Biest.
„Wie, nichts anfangen? Wir haben ihr schäbiges kleines Dorf
gerettet, ohne uns währen sie Opfer der Räuberbanden geworden.“
„Ja. Wir haben sie vor den Räubern beschützt.“
„Und warum haben sie jetzt Angst vor uns? Wir sind die
Guten!“
„Weil sie, ob mit Räuberbanden oder ohne, immer Opfer bleiben
werden. Opfer ihrer selbst. Sie hatten mehr Angst vor den Räubern als vor uns,
wir waren nützlich. Jetzt gibt es keine Räuber mehr, jetzt haben sie Angst vor
uns.“
„Die spinnen doch!“
„Vor dem das Stärker ist als man selber, hat man Angst. Da
niemand stärker ist als wir, haben wir keine Angst. Da alles stärker ist als
die, haben sie vor allem Angst. Sogar vor sich selber.“
„Erbärmliches Leben!“
„Du sagst es mein Freund!“
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Samstag, 16. Februar 2013
Verbrannte Erde
Der Biest stieß mit einem Kraftschrei das Schwert bis zum Heft in den Körper
des Gegners, griff mit beiden Händen nach und zog es keuchend wieder zurück.
Während der Feind leblos zu Boden sackte, nahm der Biest automatisch Kampfstellung
ein, dreht den Kopf suchend, das Schwert halb erhoben, das Schild deckend vor
dem Körper. Der nächste Feind, der nächste Kampf, der nächste Tot.
Doch das Feld war leer. Niemand stand mehr. Keine Gegner, keine Feinde mehr, die zum Kämpfen in der Lage gewesen wären. Überall Leichen, Tote, Blut.
Er drehte sich langsam um.
Hinter ihm ein Feld voller Leiber. Ein Feld voller Blut, Tränen, Schweiß, Totgeweihten.
Feuerschein in der Ferne. Rauchschwaden die über glühende Wälder und tosend brennende Dörfer wabern.
Unter all den Toten, unter all der Zerstörung, lebt der, der sich den Tote nahesehnt, ist heile der, der sich selber zerstören sucht.
Und wieder ein bitterer Sieg, wenn Du im Zurückblick erkennst, was alles Du geopfert, verloren und vernichtet hast.
Lachend schultert sich der Biest den Schild und steckt das Schwert in die Scheide.
Er wendet den Blick in die Sonne und macht sich auf.
Der ewige Krieger.
Auf der Suche nach einer Schlacht bei der er nicht nur siegt, sondern auch mal was zu gewinnen hat...
Doch das Feld war leer. Niemand stand mehr. Keine Gegner, keine Feinde mehr, die zum Kämpfen in der Lage gewesen wären. Überall Leichen, Tote, Blut.
Er drehte sich langsam um.
Hinter ihm ein Feld voller Leiber. Ein Feld voller Blut, Tränen, Schweiß, Totgeweihten.
Feuerschein in der Ferne. Rauchschwaden die über glühende Wälder und tosend brennende Dörfer wabern.
Unter all den Toten, unter all der Zerstörung, lebt der, der sich den Tote nahesehnt, ist heile der, der sich selber zerstören sucht.
Und wieder ein bitterer Sieg, wenn Du im Zurückblick erkennst, was alles Du geopfert, verloren und vernichtet hast.
Lachend schultert sich der Biest den Schild und steckt das Schwert in die Scheide.
Er wendet den Blick in die Sonne und macht sich auf.
Der ewige Krieger.
Auf der Suche nach einer Schlacht bei der er nicht nur siegt, sondern auch mal was zu gewinnen hat...
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Mittwoch, 16. Januar 2013
Vorher überlegen...
Der Schmetterling kam angeflogen und setzte sich dem Biest auf die Schulter.
Aufgeregt berichtete es, das ihm ein anderer Schmetterling doch tatsächlich den Nektar seiner Lieblingsblüte vor der Nase wegstibizt hätte. Und das würde der ständig machen! Mit Absicht! Der da, der da hinten so unschuldig im Sonnenstaub durch die Luft tanzt und so tut als wüsste er von nichts, genau der war es gewesen!
Der Biest schaute den Schmetterling an.
"Und jetzt brauchst Du Hilfe?"
"Ja!" erboste sich der Schmetterling, "natürlich, wofür sonst hat man ein Biest zum Freund???"
"Bist Du sicher?", fragte der Biest.
"Ja, natürlich bin ich mir sicher! Der macht das mit Absicht und ich habe dem überhaupt nichts getan!"
"Ok", sagte der Biest, zauberte mit einer flüssigen Handbewegung ein Wurfmesser aus dem Gewand und warf es fast beiläufig in die Richtung, in welcher der Schmetterling durch die Luft tanzte. Die Klinge durchschnitt die Distanz, dreht sich in der Luft und zerteilte den anderen Schmetterling mitten zwischen den Flügeln in zwei Hälften. Das Messer flog weiter, bohrte sich in eine Holzwand und blieb dort wippend hängen. Die beiden Hälften des Schmetterlings trudelten zu Boden.
"Erledigt", sagte der Biest und fing in Ruhe an, sich eine Zigarette zu drehen.
Der Schmetterling saß wie zu Stein erstarrt auf der Schulter des Biest. Fassungslos fing er an zu stammeln:
"Aber, aber, was hast Du getan?"
"Dir geholfen", sagte das Biest.
"Du hast Ihn getötet...!"
"Natürlich."
"Aber, das, das wollte ich doch gar nicht...!"
"Dann überlege das nächste mal vorher, wenn Du um was bittest. -
Ich habe genau so geholfen wie Dir ein Biest hilft."
Aufgeregt berichtete es, das ihm ein anderer Schmetterling doch tatsächlich den Nektar seiner Lieblingsblüte vor der Nase wegstibizt hätte. Und das würde der ständig machen! Mit Absicht! Der da, der da hinten so unschuldig im Sonnenstaub durch die Luft tanzt und so tut als wüsste er von nichts, genau der war es gewesen!
Der Biest schaute den Schmetterling an.
"Und jetzt brauchst Du Hilfe?"
"Ja!" erboste sich der Schmetterling, "natürlich, wofür sonst hat man ein Biest zum Freund???"
"Bist Du sicher?", fragte der Biest.
"Ja, natürlich bin ich mir sicher! Der macht das mit Absicht und ich habe dem überhaupt nichts getan!"
"Ok", sagte der Biest, zauberte mit einer flüssigen Handbewegung ein Wurfmesser aus dem Gewand und warf es fast beiläufig in die Richtung, in welcher der Schmetterling durch die Luft tanzte. Die Klinge durchschnitt die Distanz, dreht sich in der Luft und zerteilte den anderen Schmetterling mitten zwischen den Flügeln in zwei Hälften. Das Messer flog weiter, bohrte sich in eine Holzwand und blieb dort wippend hängen. Die beiden Hälften des Schmetterlings trudelten zu Boden.
"Erledigt", sagte der Biest und fing in Ruhe an, sich eine Zigarette zu drehen.
Der Schmetterling saß wie zu Stein erstarrt auf der Schulter des Biest. Fassungslos fing er an zu stammeln:
"Aber, aber, was hast Du getan?"
"Dir geholfen", sagte das Biest.
"Du hast Ihn getötet...!"
"Natürlich."
"Aber, das, das wollte ich doch gar nicht...!"
"Dann überlege das nächste mal vorher, wenn Du um was bittest. -
Ich habe genau so geholfen wie Dir ein Biest hilft."
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Sonntag, 18. November 2012
Dienstag, 13. November 2012
Voll toll...
"Warum magst Du mich? Ich kann das so gar nicht verstehen! Ich bin doch nur ein kleiner, bunter Schmetterling und kein großes, starkes Biest."
"Eben, drum..."
"Eben, drum..."
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Samstag, 13. Oktober 2012
Jisei no ku für der Biest
Was tun Menschen nicht alles aus "Liebe"?!
Sie führen Kriege, sie schaffen Reiche und zerstören sie wieder. Sie kämpfen gegen andere Menschen, wider ihre Natur.
All das tun sie aus Liebe.
Am allermeisten jedoch machen sie alles dadurch nur noch schlimmer.
Ich selber bin keine Ausnahme.
Ich trage viel Hass in mir. Und Hass ist ein mächtiges, starkes Gefühl, das Kraft gibt und Härte.
Mit Hass im Herzen, loderenden, brennenden Hass, kannst Du alles überstehen. Alles ertragen. Alles erkämpfen.
Du kannst jeden, absolut jeden Gegner besiegen. Du wirst niemals aufgeben, niemals nachlassen, solange die Flamme des Zornes in dir brennt.
Du tötest schnell, hart, erbarmungslos.
Du gewinnst immer.
Der Preis dafür ist, das man sich am Siege selten erfreuen kann. Genugtuung ja, Zufriedenheit vielleicht. Aber Freude ist einem selten vergönnt.
Jedoch - die schlimmsten aller Wunden, die ich anderen Menschen geschlagen habe, die habe ich aus Liebe geschlagen.
Es tut mir leid für alle, die ich je geliebt habe. Ich hoffe Ihr verzeiht mir irgendwann, das auch ich in Momenten der Schwäche mich zum Licht der Liebe gewendet habe, statt bei dem zu bleiben das gut für euch gewesen wäre.
Sie führen Kriege, sie schaffen Reiche und zerstören sie wieder. Sie kämpfen gegen andere Menschen, wider ihre Natur.
All das tun sie aus Liebe.
Am allermeisten jedoch machen sie alles dadurch nur noch schlimmer.
Ich selber bin keine Ausnahme.
Ich trage viel Hass in mir. Und Hass ist ein mächtiges, starkes Gefühl, das Kraft gibt und Härte.
Mit Hass im Herzen, loderenden, brennenden Hass, kannst Du alles überstehen. Alles ertragen. Alles erkämpfen.
Du kannst jeden, absolut jeden Gegner besiegen. Du wirst niemals aufgeben, niemals nachlassen, solange die Flamme des Zornes in dir brennt.
Du tötest schnell, hart, erbarmungslos.
Du gewinnst immer.
Der Preis dafür ist, das man sich am Siege selten erfreuen kann. Genugtuung ja, Zufriedenheit vielleicht. Aber Freude ist einem selten vergönnt.
Jedoch - die schlimmsten aller Wunden, die ich anderen Menschen geschlagen habe, die habe ich aus Liebe geschlagen.
Es tut mir leid für alle, die ich je geliebt habe. Ich hoffe Ihr verzeiht mir irgendwann, das auch ich in Momenten der Schwäche mich zum Licht der Liebe gewendet habe, statt bei dem zu bleiben das gut für euch gewesen wäre.
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Montag, 16. Juli 2012
Müdigkeit
Der Biest schaute in den Sonnenaufgang.
Wie immer kommt nach einer dunklen Nacht ein neuer Morgen. Neues Licht füllt die Welt mit Schönheit und Wärme.
Der Schmetterling schaut auf das Biest.
"Warum lachst Du so selten, siehst Du nicht wie die Welt sich dreht? Wie nach jedem Ende ein neuer Anfang kommt? Und Du? Immer nur böse schauen und selten lächeln! Ist es nicht das wahre Glück, das immer ein neuer Morgen dämmert?"
"Das ist die Sichtweise von Schmetterlingen.
Ich sehe jeden Morgen das unweigerlich der Abend naht. Ich sehe das nach jedem hellem und freundlichen Tage erneut eine kalte und dunkle Nacht kommt. Ich sehe das in jedem neuen Anfang das Ende unweigerlich verankert ist.
Worüber also soll ich lachen?
Das ich immer und immer wieder neu anfangen muss?
Das ich immer dem Glück misstraue weil es eine falsche Hure ist?
Die Welt dreht sich weiter. Und so wie der Sonne nichts anderes übrig bleibt als allmorgendlich im Osten aufzugehen, so stehe ich jeden Tag auf und ziehe in den Krieg, schlage immer gleiche Schlachten gegen immer ähnliche Gegner und stehe am Ende alleine auf dem Schlachtfeld.
Glück?
Wahres Glück wäre es, ein Herz von Stein zu haben und der Hoffnung so fern sein zu dürfen, wie die dunkle Seite des Mondes dem Sonnenlichte. Oder endlich im Kampfe zu fallen!"
Wie immer kommt nach einer dunklen Nacht ein neuer Morgen. Neues Licht füllt die Welt mit Schönheit und Wärme.
Der Schmetterling schaut auf das Biest.
"Warum lachst Du so selten, siehst Du nicht wie die Welt sich dreht? Wie nach jedem Ende ein neuer Anfang kommt? Und Du? Immer nur böse schauen und selten lächeln! Ist es nicht das wahre Glück, das immer ein neuer Morgen dämmert?"
"Das ist die Sichtweise von Schmetterlingen.
Ich sehe jeden Morgen das unweigerlich der Abend naht. Ich sehe das nach jedem hellem und freundlichen Tage erneut eine kalte und dunkle Nacht kommt. Ich sehe das in jedem neuen Anfang das Ende unweigerlich verankert ist.
Worüber also soll ich lachen?
Das ich immer und immer wieder neu anfangen muss?
Das ich immer dem Glück misstraue weil es eine falsche Hure ist?
Die Welt dreht sich weiter. Und so wie der Sonne nichts anderes übrig bleibt als allmorgendlich im Osten aufzugehen, so stehe ich jeden Tag auf und ziehe in den Krieg, schlage immer gleiche Schlachten gegen immer ähnliche Gegner und stehe am Ende alleine auf dem Schlachtfeld.
Glück?
Wahres Glück wäre es, ein Herz von Stein zu haben und der Hoffnung so fern sein zu dürfen, wie die dunkle Seite des Mondes dem Sonnenlichte. Oder endlich im Kampfe zu fallen!"
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Mittwoch, 2. Juni 2010
Der Masterplan
"Da vorne ist sie" rief aufgeregt der Schmetterling, "die Festung des Feindes!"
"Ja", sagte der Biest, "endlich liegt der Glitzerblinkerjuwel in greifbarer Nähe und damit die Lösung all unserer Sorgen!"
Der Biest zog sein Schwert.
"Wir machen das so", sagte der Schmetterling, "ich hab das genau geplant! Ich fliege zum Hauptor, erledige die Wache und lass die Zugbrücke runter, dann schliesst Du auf, wir stürmen den Burghof, danach den Bergfried und dann wird geplündert und gebranntschatzt!"
"Ähm, das geht nicht", sagte der Biest.
"Wieso nicht?" fragte der Schmetterling.
"Nun, am Haupttor stehen 100 Mann. Aber sieh nur, dort, sie haben die Nebenpforte offen. Und dort steht nur einer. Ein einzelner Soldat."
"Ok, dann lassen wir das eben und ziehen uns zurück."
"Was? Wieso das denn?" fragt der Biest.
"Mein Plan funzt nicht, also lassen wir es!" sagte der Schmetterling.
"Ähm, Moooooooooment! Wir ändern den Plan doch nur ein bißchen, statt Haupttor stürmen, stürmen wir die Nebenpforte. Brandschatzen und Morden wie gehabt."
"Nein, so hab ich das nicht geplant und wenn es nicht so läuft wie ich es geplant habe, mach ich es eben gar nicht."
"Hallo? Wo bitte ist der Unterschied?" fragte der Biest,"wenn wir jetzt aufhören, bekommen wir den Glitzerblinkerjuwel nicht. Und wenn wir den haben, brauchen wir nie wieder zu arbeiten oder zu kämpfen!"
"Daran hättest Du eben früher dran denken können! Ich geh jetzt, wir sehn uns zuhause!"
"Ähm...."
"Ja", sagte der Biest, "endlich liegt der Glitzerblinkerjuwel in greifbarer Nähe und damit die Lösung all unserer Sorgen!"
Der Biest zog sein Schwert.
"Wir machen das so", sagte der Schmetterling, "ich hab das genau geplant! Ich fliege zum Hauptor, erledige die Wache und lass die Zugbrücke runter, dann schliesst Du auf, wir stürmen den Burghof, danach den Bergfried und dann wird geplündert und gebranntschatzt!"
"Ähm, das geht nicht", sagte der Biest.
"Wieso nicht?" fragte der Schmetterling.
"Nun, am Haupttor stehen 100 Mann. Aber sieh nur, dort, sie haben die Nebenpforte offen. Und dort steht nur einer. Ein einzelner Soldat."
"Ok, dann lassen wir das eben und ziehen uns zurück."
"Was? Wieso das denn?" fragt der Biest.
"Mein Plan funzt nicht, also lassen wir es!" sagte der Schmetterling.
"Ähm, Moooooooooment! Wir ändern den Plan doch nur ein bißchen, statt Haupttor stürmen, stürmen wir die Nebenpforte. Brandschatzen und Morden wie gehabt."
"Nein, so hab ich das nicht geplant und wenn es nicht so läuft wie ich es geplant habe, mach ich es eben gar nicht."
"Hallo? Wo bitte ist der Unterschied?" fragte der Biest,"wenn wir jetzt aufhören, bekommen wir den Glitzerblinkerjuwel nicht. Und wenn wir den haben, brauchen wir nie wieder zu arbeiten oder zu kämpfen!"
"Daran hättest Du eben früher dran denken können! Ich geh jetzt, wir sehn uns zuhause!"
"Ähm...."
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Donnerstag, 7. Januar 2010
Monster und Windprinzessin
Der Biest und der Schmetterling saßem am Lagerfeuer.
"Ich bin eine Windprinzessin, ich kann fliegen, das ist so, so, ...ach, kannst Du mich verstehen?"
Der Biest sah weiter in die Flammen.
"Nein."
"Du verstehst mich nicht? Warum?"
"Ich habe keine Flügel, ich bin ein Biest, ich kann nicht fliegen."
Der Schmetterling fing an zu schlucken.
"Du verstehst mich nicht?"
"Ich aktzeptiere Dich, auch wenn ich Dich nicht verstehe!"
"Aber, aber..." Der Schmetterling schaute unglücklich.
"Nimm meine Axt, geh in den Wald und töte einen Wolf", sagte der Biest unvermittelt.
"Das kann ich nicht", sagte der Schmetterling entrüstet, "ich kann die Axt doch gar nicht heben!"
"Magst Du mich?" fragte das Biest zusammenhangslos.
"Natürlich!", rief der Schmetterling, "wir sind doch Freunde!"
"Genau. Du bist ein Schmetterling. Ich bin ein Biest. Du kannst fliegen, ich kann Wölfe töten. Trotzdem sind wir Freunde. Man muss nicht immer alles vestehen, was man aktzeptiert und man muss auch nicht alles begreifen, was man liebt."
Der Biest griff nach der Fleischkeule.
"Und jetzt halt den Mund, nimm Deinen Blütenkelch, setz Dich auf meine Schulter und lass uns essen."
"Ich bin eine Windprinzessin, ich kann fliegen, das ist so, so, ...ach, kannst Du mich verstehen?"
Der Biest sah weiter in die Flammen.
"Nein."
"Du verstehst mich nicht? Warum?"
"Ich habe keine Flügel, ich bin ein Biest, ich kann nicht fliegen."
Der Schmetterling fing an zu schlucken.
"Du verstehst mich nicht?"
"Ich aktzeptiere Dich, auch wenn ich Dich nicht verstehe!"
"Aber, aber..." Der Schmetterling schaute unglücklich.
"Nimm meine Axt, geh in den Wald und töte einen Wolf", sagte der Biest unvermittelt.
"Das kann ich nicht", sagte der Schmetterling entrüstet, "ich kann die Axt doch gar nicht heben!"
"Magst Du mich?" fragte das Biest zusammenhangslos.
"Natürlich!", rief der Schmetterling, "wir sind doch Freunde!"
"Genau. Du bist ein Schmetterling. Ich bin ein Biest. Du kannst fliegen, ich kann Wölfe töten. Trotzdem sind wir Freunde. Man muss nicht immer alles vestehen, was man aktzeptiert und man muss auch nicht alles begreifen, was man liebt."
Der Biest griff nach der Fleischkeule.
"Und jetzt halt den Mund, nimm Deinen Blütenkelch, setz Dich auf meine Schulter und lass uns essen."
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Dienstag, 23. Juni 2009
Der Biest
Der Biest stand hinter dem Busch und schaute auf die kleine Lichtung im Wald. Die Sonne stanzte einen hellen Kreis in das Dunkel des Waldes. Blumen reckten ihre Farben gegen den Himmel.
Der Schmetterling fühlte sich unbeobachtet und flog gewagte Kunststücke in die Luft. Sturzflüge, Loopins, taumelnde Kreise und lachte dabei vergnügt in sich hinein. Er tanzte von Blume zu Blume, wippte auf Grashalmen und tollte herum.
Der Biest beobachtete und freute sich. Er freute sich einfach über die gute Laune des kleinen Falters und seine Sorglosigkeit in einer Zeit in der Sorglosigkeit so selten ist. Er bewegte sich, es knackte ein Zweig.
Der Schmetterling fuhr herum, erblickte den Biest. Ertappt bei sorglosem Getue, verdüsterte sich sein Blick, er schoss heran und blieb in Augenhöhe vor dem Biest stehen:
" Was ist? Hä? Was guckst du so blöd? Soll ich Dir Dein dümmliches Grinsen aus der Fresse schlagen?"
Der Schmetterling fühlte sich unbeobachtet und flog gewagte Kunststücke in die Luft. Sturzflüge, Loopins, taumelnde Kreise und lachte dabei vergnügt in sich hinein. Er tanzte von Blume zu Blume, wippte auf Grashalmen und tollte herum.
Der Biest beobachtete und freute sich. Er freute sich einfach über die gute Laune des kleinen Falters und seine Sorglosigkeit in einer Zeit in der Sorglosigkeit so selten ist. Er bewegte sich, es knackte ein Zweig.
Der Schmetterling fuhr herum, erblickte den Biest. Ertappt bei sorglosem Getue, verdüsterte sich sein Blick, er schoss heran und blieb in Augenhöhe vor dem Biest stehen:
" Was ist? Hä? Was guckst du so blöd? Soll ich Dir Dein dümmliches Grinsen aus der Fresse schlagen?"
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Montag, 15. Juni 2009
Der Biest
Der Biest schulterte den Rucksack mit seinen Habseligkeiten. Er hängte das Schild an den Riemen, stecke das Schwert an den Gürtel. Pfeile und Bogen, Waffengurt und Rüstung. Speer und Axt, Messer, all seine Habseligkeiten.
Er schaute auf:
"Komm, Freund, komm her und lass Dich tragen, damit wir los können."
"Ich weis nicht, ich werde Dir zur Last fallen!"
"Nein, nein, ich schaff das, mach Dir keine Sorgen.Stütz Dich nur auf mich und mach Dir keine Gedanken!"
"Aber ich mach mir dann Vorwürfe, Du hast ja so schon soviel zu schleppen, all das Eisenzeugs!"
"Glaub mir, es ist kein Problem!"
"Und ich will ja eigentlich nicht auf andere angewiesen sein!"
"Bist Du doch gar nicht, ich trag Dich ja nur solange Du es willst und Du müde bist."
"Ich weis nicht, ich fühl mich dabei nicht gut.."
"Nun komm schon, mach Dir nicht soviele Gedanken. Lass mich Dir einfach ein bischen helfen."
"Aber, aber, das wird Dir zu schwer, bestimmt!"
"Mann Schmetterling, setz Dich endlich auf meine Schulter und lass uns los!!!!"
Er schaute auf:
"Komm, Freund, komm her und lass Dich tragen, damit wir los können."
"Ich weis nicht, ich werde Dir zur Last fallen!"
"Nein, nein, ich schaff das, mach Dir keine Sorgen.Stütz Dich nur auf mich und mach Dir keine Gedanken!"
"Aber ich mach mir dann Vorwürfe, Du hast ja so schon soviel zu schleppen, all das Eisenzeugs!"
"Glaub mir, es ist kein Problem!"
"Und ich will ja eigentlich nicht auf andere angewiesen sein!"
"Bist Du doch gar nicht, ich trag Dich ja nur solange Du es willst und Du müde bist."
"Ich weis nicht, ich fühl mich dabei nicht gut.."
"Nun komm schon, mach Dir nicht soviele Gedanken. Lass mich Dir einfach ein bischen helfen."
"Aber, aber, das wird Dir zu schwer, bestimmt!"
"Mann Schmetterling, setz Dich endlich auf meine Schulter und lass uns los!!!!"
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Mittwoch, 27. Mai 2009
Donnerstag, 14. Mai 2009
Die Schöne und der Biest
Der Biest saß auf dem Feldstein hoch oben, am Rande des Tales. Weite Wiesen und Wälder dehnten sich vor seinem Auge. Der Schmetterling flatterte von Schulter zu Schulter, blieb kurz sitzen, flog wieder auf, kam zurück. Erzählt von den Dämonen, die um ein Haar sein Leben vernichteten, als er noch Raupe und fern von der Freiheit des Fliegens. Flüsternd, voller Angst, beschrieb der Falter dieses grausame Monster, teils nur andeutend, weil Furcht die Stimme erstickte.
Der Biest schwieg und hörte zu.
"Du hast recht, Schmetterling, aus Deiner Sicht ist eine Waldameise ein wirklich gefährliches Tier!"
Sprach´s, beugte sich vor und zerdrückte zwischen den Krallen seiner Klaue eine Gottesanbeterin.
Der Biest schwieg und hörte zu.
"Du hast recht, Schmetterling, aus Deiner Sicht ist eine Waldameise ein wirklich gefährliches Tier!"
Sprach´s, beugte sich vor und zerdrückte zwischen den Krallen seiner Klaue eine Gottesanbeterin.
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Montag, 27. April 2009
Der Biest
Der Schmetterling flatterte um die Nase des Biestes.
"Geh doch durch diese Tür, bitte, Du wirst sehen, dort wartet das Glück!" wisperte der Falter.
"Nein", knurrte das Biest, "ich habe schon alle Türen geöffnet, die man im Leben öffnen kann. Und ich habe sie alle wieder geschlossen! Denn hinter keiner Einzigen von ihr wartete für mich das Glück. Ich, ich bin das Biest", sprach es und schlug sich auf seinen erzenen Harnisch, welcher vom Krieg des Lebens gezeichnet, "ein Biest und das Glück passen in dieser Welt nicht zusammen."
"Bitte, mach es doch, - für mich."
Das Biest schüttelte den Kopf, zuckte knurrend mit den Schultern und tat worum der Schmetterling gebeten.
Er öffnete die Tür und wart geblendet und voller Ehrfurcht ging er in die Knie und senke im Staunen sein Haupt.
"Was ist das? Wo bin ich?" fragte das Biest voll aufrechter Verwunderung.
"Das?" antwortete mit spielend lachendem Flügelschlag der Schmetterling, "das ist die Türe zu meinem Herzen.
Du hast jetzt ein zuhause, Du bist jetzt angekommen!"
"Geh doch durch diese Tür, bitte, Du wirst sehen, dort wartet das Glück!" wisperte der Falter.
"Nein", knurrte das Biest, "ich habe schon alle Türen geöffnet, die man im Leben öffnen kann. Und ich habe sie alle wieder geschlossen! Denn hinter keiner Einzigen von ihr wartete für mich das Glück. Ich, ich bin das Biest", sprach es und schlug sich auf seinen erzenen Harnisch, welcher vom Krieg des Lebens gezeichnet, "ein Biest und das Glück passen in dieser Welt nicht zusammen."
"Bitte, mach es doch, - für mich."
Das Biest schüttelte den Kopf, zuckte knurrend mit den Schultern und tat worum der Schmetterling gebeten.
Er öffnete die Tür und wart geblendet und voller Ehrfurcht ging er in die Knie und senke im Staunen sein Haupt.
"Was ist das? Wo bin ich?" fragte das Biest voll aufrechter Verwunderung.
"Das?" antwortete mit spielend lachendem Flügelschlag der Schmetterling, "das ist die Türe zu meinem Herzen.
Du hast jetzt ein zuhause, Du bist jetzt angekommen!"
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Samstag, 2. Februar 2008
Spiel des Lebens
Zivilisation ist das Gefängniss, das der Mensch sich selber schuf, als er voller Grauen erkannte, was für eine Bestie er ist.
Ich bin ausgebrochen...
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Mittwoch, 18. April 2007
Schönheit
Die Blüte rührte das Herz des Biestes an und er erfreute sich seiner seidigen Schönheit und der farbenfrohen Pracht. Er beugte sich nieder um sich an dem süsen Duft zu ergötzen. In dem Moment als er sich dem zarten Geschöpfe näherte, verdarb es auf der Stelle, verdorrte und wurde zu farblosem Staub.
Fortan schaute das Biest die Schönheit nur aus der Ferne, wissend das seine Bosheit verderben würde was er liebt und wissend das das, was er schaute nie Bestandteil seines Lebens würde sein.
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Donnerstag, 15. Februar 2007
Liebe ist...
Liebe ist die permanente Suche nach dem Kompromiss, so zu leben das man sowohl sich selber nicht verrät als auch eine größtmögliche Nähe zu dem Menschen hat den man liebt, ohne diesem sein eigenes Leben zu verunmöglichen.
Darum ist Hass auch das leichtere Gefühl, den es brennt einzig und allein in dir für dich ohne Rücksicht und Reue und Skrupel.
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Montag, 10. April 2006
Die Schöne und der Biest
Das Biest sah das Mädchen. Und im Angesicht ihrer Schönheit erstarrte sein Arm. Von dieser Sekunde an war das Biest dem Tode geweiht.
Frauen geben in Ihrem Leben € 273.992 aus für Schönheit und Schönheitsartikel. Einige von euch sollten sich echt ihr Geld zurückgeben lassen!!!
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Sonntag, 23. Oktober 2005
Der Biest
Ein herzloses Geschöpf ist ein Geschöpf ohne Liebe, und ein Geschöpf ohne Liebe ist eine Bestie.
Eine Bestie zu sein ist wahrscheinlich erträglich, aber ein Mann der zu einer geworden ist, wird letzten Endes den Preis der Hölle dafür zahlen.
Wenn in deinem Herzen nichts als Dunkelheit ist, was könnte anderes passieren, als dass du von der Bestie zum Monster wirst?
Das Ziel der Sehnsucht als Bestie zu erringen wäre nur bitter komisch. Aber das Ziel der Sehnsucht als Monster zu erringen...
Mit der Hölle bezahlen ist eines. Aber möchtest Du sie auch besitzen??
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