Samstag, 28. Juni 2014

Unwetteralarm




Gestern Geburtstag meiner Cousine gefeiert. Im Kreise des etwas weniger gutbürgerlichen Teils meiner Familie. Dort kennt man mich, weis was ich mache und mag mich trotzdem. Ja. Klingt unglaubwürdig, weis ich, ist aber so.
Dort bekomme ich dann auch ohne Aufforderung und ungläubige Diskussionen meinen Sambuca einfach im Wasserglas serviert.
Meine Nichten präsentieren mir Ihre neuen oder älteren Eroberungen, damit diese schon mal wissen von wem sie Ohrfeigen bekommen, wenn sie meine Mädels schlecht behandeln, es wird erzählt wie es in der Schule/Ausbildung/Beruf läuft, wo es Probleme gibt. Rischtisch nice Familyday.
Natürlich, nach ausreichendem Drogen- und Alkoholkonsum wird belustigt auch so über das Leben spekuliert. Wenn man als schwarzes Schaf in einer Familie lebt in der die meisten Ihre S-Klasse tatsächlich mit ehrlicher Arbeit bezahlen und Ihre 250 qm Wohnfläche ohne Witz mit bürgerlicher Karriere finanzieren und man einer der wenigen von der anderen Seite der Macht ist, wird immer schnell verglichen und spekuliert, was aus einem hätte werden können wenn...

Und ich hatte eine schöne Erkenntnis.

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum tatsächlich unglücklich!
Natürlich hatte ich gute Zeiten und schlechte und wenn die große Liebe zerbrach, war man traurig und depri, ich hatte schwere Tage und bin hoch geflogen. Aber ich war tatsächlich noch nie mit dem großen Ganzen wirklich unzufrieden. Und ich bereue auch wenig. Klar, dieses oder jenes würde man heute anders machen, hier und da ist mal etwas Sentimentalität die einem sagt: "Hätteste mal..."
Ich bin ein glücklicher Mann. Ich habe in meinem Leben die Dinge gemacht, die ich machen wollte, egal was andere davon oder von mir hielten, ich habe unendlich viele schöne Momente gehabt und Königinnen an meiner Seite, ich war und ich bin wie ich bin, - und bei all dem tatsächlich in meiner Grundstrucktur glücklich, zufrieden und fröhlich.

Deshalb kann ich mich entspannen und sagen: Natürlich hab ich Fehler in meinem Leben gemacht, auch ein Gott greift mal daneben, aber ganz augenscheinlich habe ich in meinem Leben mehr richtig gemacht, als falsch.

Und was will ich Dir damit sagen?
Nix, Du Penner, Du hast eh nicht genug Ei in der Hose um Dein Leben selbstbestimmt zu leben, sondern knechtest Dich mit Konventionen, also fick Dich. 

Mittwoch, 25. Juni 2014

trivago


Das Weib hatte im Bekanntenkreis jemand der eine hübsche Finka in Spanien hat, der Urlaub hätte nur den Flug gekostet und diesen wollte mir Frau zum Geburtstag schenken. Geplanter Termin: Mitte September.

Soweit, so geil.

Dumm nur das ich genau zu diesem Termine meinen neuen Puff aufmache und in dieser Branche ist ein Laden, in dem der Chef nicht da ist, ein Laden der kein Geld verdient.

Somit mal wieder Urlaub geplatzt. Ich nehme es mit Humor.

Andere Männer schenken sich zum Geburtstag einen Besuch im Striplokal, ich schenke mir gleich ein ganzes Bordell.

Ihr Stümper!

Dienstag, 17. Juni 2014

Fußballweltmeisterschaft

Frauen haben keine Argumente, Frauen haben Launen!

Wir Männer wurden von der Evolution mit einer empathischen Fähigkeit ausgestattet, mit diesen Launen umgehen zu können.

Man nennt diese Fähigkeit "ignorieren"...

Dienstag, 27. Mai 2014

Bürgerlichkeit

Ich leb auf dem Dorf.
Ich lebe gerne da. Das Dorf liegt nicht weit von großen Städten aber wiederum soweit ab vom Schuß das sich keiner aus Versehen da hin verfährt.
Ich habe da meine völlige Ruhe, keinen Streß und kein Pöbel und Gesocks, das wegen Stress mit mir meiner Familie auf den Sack geht.
Meine Herzdame ist vom Dorf. Und sie versucht mich immer wieder gerne in das soziale und gesellschaftliche Leben hier einzubinden.
Ihre heimlichen Träume sind Karnevalsprinzessin oder Schützenkönigin zu werden.

Den Zahn mit dem Karneval hab ich Ihr schon gezogen, die Bekleidung eines durchschnittlichen Karnevalsprinzen empfinde ich als nicht aktzeptabel für einen Mann meiner Reputation.
Bleibt der Schützenverein. Und natürlich ist die Familie der Dame seit Generationen im selbigen Vereinswesen ebenfalls tätig, es wurde heiß disskutiert in welche Truppe ich den passen würde und dann hat sich irgendein Verwanter breitschlagen lassen, mich in diesen Hort vereinsmeierischer Männlichkeit einzuladen.

Sonntag nach der Kirche war ich also da. Kennen lernen und so. Fing alles enstpannt um 11.3o Uhr Vormittags an.
Nach drei Flaschen Sambuca hatte ich dann gegen 15 Uhr auch den letzten Hansel unterm Tisch und bin dann frohgemut auf die Kirmes gelaufen um im Zelt endlich etwas zu trinken. Dort hab ich dann nach fünf Minuten den ersten Vogel rausgetan, er war der Herzdame auf den Fuß getreten.
Am nächsten Tag wurde meiner Vermittlungdame gesagt, ich dürfe wiederkommen, ich sei ja ein ganz netter Kerl.
Jaaaaa, zum Glück haben die mich halt noch nie besoffen erlebt, die würden sich wundern...

Mittwoch, 21. Mai 2014

Sexworker

Ich amüsiere mich gerade sehr über die politische Diskussion der Reglementierung der Prostitution.
Es ist eine konfuse Mischung aus gesellschaftlichem Tabuthema, vermeintlich politischer Korrektheit und selbstproduzierendem feministischen Gutmenschentum.

Sobald das Thema Prostitution aufkommt, reden alle sofort von kriminellen Machenschaften, von Menschenhandel und von Zwangsarbeit.

Und das alles will man abschaffen in dem Mann oder Frau die Tätigkeit der Prostituierten möglichst verunmöglicht.
Richtig ist, ja es gibt in der Tat im Milieu Kriminalität. Es gibt Menschenhandel, es gibt Zwangsprostitution.
Aber man muss mal die Frage stellen woher das kommt und wie sehr das auf die Mehrheit zutrifft.
Tatsache ist, das immer mehr Sexarbeiter (ich benutze dieses Wort absichtlich) den Job weitgehend freiwillig und ohne Zwang machen. Die Zuhälter im altklassischen Sinne sind eine zunehmend aussterbende Rasse. Geschäftsleute ersetzen die tätowierten Muskelmänner, Krawatten die Goldkette.
Es ist ein Geschäft das zunehmend in die Legalität wandert, in der plötzlich Themen wie Gewerbesteuerhebesätze, Baunutzungsvorschriften, Sozialversicherungen und doppelte Buchführung relevant werden, in dem der Geschäftsbetreiber nicht mehr die Razzia der Polizei befürchtet, sondern die Steuerfahndung und den kommunalen Ordnungsdienst.
Und plötzlich sehen sich die Behörden und Politiker in der Zwangslage über Dinge nachzudenken, über die man sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Prostitution zu legalisieren hört sich erstmal toll an. Jetzt kommen wir aber plötzlich zur Frage, ist eine Prostituierte nach dem Gewerberecht eine Einzelunternehmerin, eine Freiberuflerin? Kann eine Prostituierte eine Kapitalgesellschaft sein? Und wenn sie Angestellt wird, wann ist das Renteneintrittsalter, gibt es Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und wenn ja, wonach berechnet diese sich, welche Gewerkschaft ist zuständig, was zählt als Arbeitsunfall?
Und nun haben wir die Gutmenschen, die sofort ihre Chance sehen. Nämlich das Verunmöglichen der Tätigkeit als Prostituierte durch Überregulierung und Paragraphenwahn. Man muss einfach nur so viele Gesetze und Verordnungen erlassen, in jeder Gemeinde und in jedem Bundesland andere und teilweise wiedersprechend, bis eine Nutte eigentlich nicht mehr arbeiten kann, ohne alleine schon beim aufstehen gegen ein Gesetz zu verstoßen.
Dadurch drehen wir den guten Prozess der Legalisierung wieder um, kriminalisieren erneut das Milieu und anstatt die Bedingungen besser und sicherer zu machen für die Frauen, öffnen wir wieder den dunklen Mächten Tür und Tor. Aber es ist halt ein Thema, bei dem jeder Politiker sich im bürgerlichen Sektor gleich welcher politischen Färbung sichere Zustimmung holen kann. Denn schließlich sind Nutten wie McDonalds. Keiner war dort jemals Essen, jeder findet das Essen dort grausig, aber irgendwie schaffen diese Konzerne Milliarden Umsätze. Natürlich geht kein Politiker, kein ordentlicher Spießbürger zu einer Nutte, Gott bewahre.
Aber man kennt da jemand, der einen kannte dessen Freund mal ausversehen an der falschen Klingel geklingelt hatte...Vasteeeste?!
Zurück zur ursprünglichen Frage, woher Kriminalität in dieser Branche kommt.
Nun, man muss erstmal klären, was Zwang ist. Viele Feministen vertreten den Tenor, das jede Nutte gezwungen ist, weil sonst würde sie es nicht tun. Naja, dann ist jede Form von Arbeit erzwungen, den auch ich muss meine Miete verdienen und Rechnungen bezahlen. Und sicher fühlt sich auch die Kassiererin bei Aldi gezwungen, dort zu arbeiten und wahrscheinlich hat sie auch wenig alternativen über den Lohn zu verhandeln. Sicher steckt für viele Prostituierten ein Sachzwang hinter der ganzen Sache. Je nach Ausbildung und Herkunft dürfte es schwer fallen einen Beruf zu finden, in denen man 5.000 Euro verdienen kann. Und klar ist auch das viele Frauen den Beruf nicht gerne machen, sondern weil sie das Geld brauchen oder haben wollen. Tatsächlicher Zwang ist das aber nicht.
Die wirkliche Ursache ist dieselbe, warum die Europäische Union trotz eines teuren und aufwendigen Rücknahme- und Recyclingsystems für Elektroschrott 70% desselbigen Abfalles in Entwicklungs- und Schwellenländer exportiert, welche dort unter katastrophalen Zuständen aufbereitet und entsorgt werden.

Weil sich damit Geld verdienen lässt auf Grund der globalen Ungleichheit im Lebensstandard. Solange es Länder gibt, in denen bittere Armut herrscht und eine Familie mit 250 Euro im Monat gut leben kann und Länder in denen eine Frau nichts anderes können muss als Frau zu sein um dort 250 Euro am Tag zu verdienen, solange wird es Frauen geben, die eben genau aus dieser ihrer wirtschaftlichen Not heraus bereit sind, sich in die Prostitution zu begeben. Und solange es Gesetze gibt die genau das Verhindern sollen, wird es Menschen geben, die bereit sind bei entsprechender Gewinnspanne diese Gesetze zu brechen oder beim brechen zu helfen.
Genau aus diesem Grund, der Gewinnspanne, exportiert die Müllmafia Elektroschrott nach China und genau aus dem Grund, der Gewinnspanne, exportiert die andere Mafiaabteilung Menschen aus armen Regionen in die wohlhabenden. Und solange diese Unterschiede da sind, wird es Frauen geben, die man mit Versprechen hier her locken kann, die sich aus Not und Elend dem Zwang hingeben, anschaffen zu gehen.

Diese Zustände, diese Mafia wird man aber nicht austrocken in dem die Behörden den legalen Betrieben und den freiwilligen Sexarbeitern die Arbeit unmöglich oder möglichst schwer macht. Im Gegenteil. Für jedes Bordell das offiziell zu macht, wird irgendwo unter viel schlimmeren Bedingungen weiter gearbeitet, für jede deutsche Hure die nicht mehr offiziell arbeiten wird, wird irgendwo eine mit wesentlich weniger Sicherheit, persönlicher wie wirtschaftlicher, arbeiten.

Montag, 17. März 2014

Krimkrise

Das Leben besteht nicht nur aus Koks und Nutten.

Meins schon, ist aber auch nicht so dolle!
Daher an dieser Stelle ein kleiner Aufruf: Brauche dringend für einen sehr guten Freund hübsches und ordentliches Personal für kleinen, feinen Edelclub in der Schweiz.

Stopp, stopp, stopp! Was hast Du hässliches, kleines Entlein an dem Wort "hübsch" nicht verstanden???

Echt ma!


Freitag, 21. Februar 2014

Was geht?

Ey Alter, ist der Marc ein Vollhonk! Mal ehrlich! Alter Schwede! 16 Milliarden Dollar für WhatsApp! 16 Milliarden!!!
Hätte er mal Papa Rumms gefragt, das gibbet nämlich in jedem AppStore umsonst! Spast, dämlicher!