Montag, 20. Juli 2009
Sonne macht albern
Und es bewahrheitet sich wieder einmal: die dunklen Menschen haben die schönsten Frauen! Und die Bösen sind die Guten, je dunkler das Treffen um so weniger Stress.
Ich erspare mir jetzt jedes böses Kommentar zu dicken Menschen in zu engen Korsagen und zu kurzen Röcken, seis drum, auch das hat dem Spass keinen Abbruch getan. Nein, ich habe sogar im Angesicht von 287 Kilo Lebendgewicht den Mut bewiesen eine Tafel Schokolade rauszuholen und zu essen! Jawohl!
Und natürlich, wie könnte es anders sein, war meine Begleitung die Schönste von allen!
Allen Beteiligten ein Dankeschön für ein rundherum gelungenes Wocheende.
Dienstag, 7. Juli 2009
Ich weis nicht was soll es bedeuten...
Da fahren Japaner rund um die Erdkugel um in ihren 4 Tagen Jahresurlaub dieses große deutsche Kulturerbe zu sehen, da haben Generationen von genialen Dichtern und sauschlechten Schlagersängern Lieder über dieses Urgestein deutscher Sagen gebastelt, da haben wir etwas, von dem sogar Assimerikaner wissen das es nicht in den Vereinigten Staaten liegt und wofür? Damit zwei jugendliche Spatzenhirne einfach ignorant den Kopf schütteln bevor sie ihre Handyghettoblaster aufdrehen.
Darum hier mal von Papa Rumms ein wenig Nachhilfe in Sachen deutscher Sagenkunde:
Weiste Alda, am Rhein, voll der big Strom, weiste, da war sone Stelle mit nem Berg nebendran, wo sone voll krass geile Alte drauf gepost hat und voll fette Lyriks abgab wärend die ihre Haare machte. Und unten im Rhein, Alda, da haben die Schiffer in ihren Schiffen gesessen und kamen so angeschifft und dachten sich: Aaaaaaldaaaaa! Was ne geile Sau macht sich da denn naggisch? Und die dachten sich so, ey, binsch voll weggebufft oda auf Line oda wat, geht ja mal voll fett gar nicht. Und wo die so am abchecken waren das Bunny da oben, haben die voll nicht gesehen das da so scheisse große Steine waren mitten in dem Fluss und sind da voll drauf gehämmert mit ihren Kisten. Jo, Alda, das hat dann voll Schrott gegeben und die sind alle total krass abgesoffen. Naja und die olle Otze hat da oben auf dem Berg einfach weitergepost, als ob nix wäre, wa? Und diese Alte, das ist die Loreley. Vastehste?
Mittwoch, 1. Juli 2009
Suppendiät
Also letztens hab ich aus wichtigem Anlasse mal eine Hühnersuppe nach altem Brauche hergestellt. Also nicht so ein Mist aus der Dose oder Tüte, sondern so richtig mit Suppenhuhn kaufen und auskochen und Gemüseallerlei kleinschnibbeln und mit kochen und so.
Und als ich so in der Küche am Chaos machen war, ist mir da sowas aufgefallen:
Die ultimative Rummsche Diät!
Vergiss den Jojoeffekt, Diätgetränke und Slimfast-Produkte.
Lies, lerne, staune und werfe Dein Fett vor mir in den Staub, Du hässliche Otze!
Also, das Suppenhuhn habe ich rund und gesund und füllig in den Topf geworfen.
Am Ende war es mager, dünn und knochig.
Nun, was beim Suppenhuhn geht, sollte bei anderem Geflügel, wie der gemeinen Hausfrau, eigentlich auch gehen.
Mädels, einfach in die Wanne legen, Wasser rein, Tauchsieder an und bei 85° langsam auskochen.
Montag, 29. Juni 2009
Sauberkeit und Mythen
Das war schon immer unwahr. Wenn Männer nach Schweiss stinken hat das eben schlicht und ergreifend nur einen einzigen Grund, nämlich den, dass sie härter und mehr arbeiten als Frauen. Und seit der Rinderwahnsinn und die Geflügelgrippe als logische Konsequenz von Emanzipation und Frauenbewegung sich verbreiten, hat selbst die normale Frau den Anschein des sauberen Mariechen verloren. Zum Beweis zitiere ich nachfolgend eine Unterhaltung, die ich bei zweien meiner Mitarbeiter letzten mitangehört habe:
Warmer Tag. Klimaanlage ausgefallen Schweistreibende Tätigkeiten unter dem Dach bei 35°.
Der Mitarbeiter: "Boah, ich Schwitze! Gleich erstmal unter die Dusche!"
Die Mitarbeiterin: "Wieso? Brauchst Du doch nur trocken machen..."
Dienstag, 23. Juni 2009
Der Biest
Der Schmetterling fühlte sich unbeobachtet und flog gewagte Kunststücke in die Luft. Sturzflüge, Loopins, taumelnde Kreise und lachte dabei vergnügt in sich hinein. Er tanzte von Blume zu Blume, wippte auf Grashalmen und tollte herum.
Der Biest beobachtete und freute sich. Er freute sich einfach über die gute Laune des kleinen Falters und seine Sorglosigkeit in einer Zeit in der Sorglosigkeit so selten ist. Er bewegte sich, es knackte ein Zweig.
Der Schmetterling fuhr herum, erblickte den Biest. Ertappt bei sorglosem Getue, verdüsterte sich sein Blick, er schoss heran und blieb in Augenhöhe vor dem Biest stehen:
" Was ist? Hä? Was guckst du so blöd? Soll ich Dir Dein dümmliches Grinsen aus der Fresse schlagen?"
Montag, 22. Juni 2009
Extreme
Ich bin Extrem.
Und genau damit, da kommen viele nicht mit. Umso tiefer macht es glücklich wenn es Menschen gibt, die nicht nur folgen können, sondern sogar auf Augenhöhe bleiben. Die mitgehen, mitführen, mitleben.
Danke.
Und jetzt werden mit Sicherheit wieder ne Menge Menschen "Bitte" sagen, die so gar nicht gemeint sind.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Fakten
Sie blickt ihn an und sagt: "Eines Tages halt ich den Atem an
Ich hoff doch in deinen Armen dann
Du starker Mann, Kämpfer für mich
schenke dir mich, bitte, Liebster verschwende mich nicht
Lauf ans Ende für Dich, wir Beide gegen den Rest der Welt
Jede Liebe vor Dir war Schein, ich bekam nur das Wechselgeld
Wir können Schwäne sein, zur letzten Träne sein
will in stürmischer See der Zeit Antwort deiner Gebete sein
Sieh doch ich steh mit ein, als Letztes im Gefecht
Bin weiß Gott nicht die Schönste doch geb mein Bestes, ich versprech´s
und lass nun alles hinter mir, hin zu Dir, hingeführt
Sie sagen Liebe vernebelt, doch ich war blind vor Dir
Augen verschlossen, rumgerannt in meinen Fehlern
kamst als Erster durch von all den unbekannten Teilnehmern
Funken sprang in meinen Venen, legten mich lahm
lass nicht los, nimm mich in Arm...so lang ich noch bin"
So lang ich noch in Deinen Armen lieg
So lang ich noch in Deinen Armen lieg
Will ich das Beste sein, Dein Fels in der Brandung
Das was Du brauchst, Dein Leben, Dein Licht, Dein Herz
Er blickt zurück und denkt: "Gott hat mir Glück geschenkt
war am Ende, dann die Wende, wurde zurückgelenkt
War Stück für Stück zersprengt vom Leben, wen kümmert´s auch
War bloß ne Ruine, Du meine Trümmerfrau
In einer Zeit wo die Schmerzen waren, da hab ich dann
bei Dir Schutz gesucht, mein Licht im Meer der schwarzen Gesichter
Du warst Platz an der Sonne, leben im Licht
Gegengewicht, gleicher Gedanke, reden ist nichts
Mein Segel am Schiff, Pflaster für Narben der Zeit
Weiß Gott nicht der Stärkste doch diese Arme tragen Dich weit
Auch wenn es dir komisch erscheint, folge blind in den Tot mit hinein
Sieh das Rentnerpärchen händchenhaltend, da genau so will ich sein
Nur noch so wenig Zeit, weiß manche Tage sind grau
Bin nicht der beste Mensch, doch immer da für Dich wenn Du mich brauchst
und geb alles, Versprechen an diesen Tagen nun
Mein Ein und Alles, zum letzten Atemzug"
Dein Herz, wird getroffen von diesem Pfeil
Es ist kein Zufall, das ist Schicksal weil
Du nicht ohne Liebe kannst
Jede Frau braucht einen Mann
dem sie in die Arme fliegt
Jeder Mann braucht einen Traum
der in seinen Armen liegt
